Maunzeltier

Haudegen
  

Dabei seit: 20.05.2004
Beiträge: 614
Herkunft: Hamburg
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Ihr Lieben,
jetzt war ich eine ganze Weile nicht mehr hier unterwegs:
eigentlich läuft es bei uns ganz gut.
Ihr erinnert EUch vielleicht:
Meine Katze Resa ist im Juli verstorben (Süße, wir denken so viel an Dich und wissen, dass Du uns all die Schneeflocken als Grüße schickt *kuss*).
Im Frühjahr zuvor holten wir Matz dazu, der immer noch bei uns wohnt -
mittlerweile mit Molly. Er ist einfach ein Kater, der Gesellschaft braucht. Das merkt man so! Und er hat Molly voll akzeptiert.
Matz ist ein reiner WOhnungskater: wenn wir die Tür mal offenstehen lassen oder das Fenster, so zeigt er null Interesse an der AUßenwelt.
Er liebt sein WOhnungsleben und seine Menschen und akzeptiert Molly, auch wenn nicht ein Herz und eine Seele sind.
Molly holten wir im Herbst aus dem Tierheim. Sie wurde uns als Wohnungskatze vermittelt.
Wir glauben das aber nicht. Molly ist sehr aktiv und hat so großes Interesse an der AUßenwelt.
Sie nutzt jede Gelegenheit um aus dem Fenster zu schauen und sprintet mit Affenzahn aus der Wohnungstür, sobald möglich.
Dabei blüht sie total auf... Hochgestelltes Schwänzchen und begeistertes Maunzen.
Mit der WOhnungshaltung ist Molly meines Erachtens unterfordert.
Sie ist so neugierig - hat allerdings bis jetzt keine sonstigen "unangenehmen" Verhaltensauffälligkeiten entwickelt - ist einfach extrem expeditionsfreudig. WIr können das nicht bieten:
Ein Leben mit Ausgang ist unmöglich.
Wir wohnen mitten in Hamburg und noch dazu im 5. STock - kein Balkon.
Wir lieben Molly sehr und Matz und sie verstehen sich ja auch ganz gut.
Meistens toben sie zusammen, es geht auch mal härter zu.
Ich glaube schon, dass man sie trennen könnte.
Wenn Molly AUsgang hätte, könnte sie vllt sogar alleine gehalten werden.
Sie könnte ja draußen Sozialkontakte knüpfen.
Das Problem: wir lieben Molly sehr!
Sie ist uns sehr ans Herz gewachsen.
Wir sind uns ja auch nicht ganz sicher mit dem Freigang, aber alles deutet darauf hin... (Was die Leute im Tierheim sagen, ist ja sowieso immer mit Vorsicht zu betrachten).
Was meint Ihr?
Sollten wir für Molly in Ruhe ein neues Zuhause suchen?
Auch, wenn es uns sehr schwer fallen wird?
Aber weil wir glauben, dass es ihr mit Freigang oder zumindest großem Balkon besser ginge?
Ich bitte um EUren Rat!
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11.03.2010 23:28 |
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*Minnie*
Foren Gott
 

Dabei seit: 26.02.2007
Beiträge: 3.453
Herkunft: Zell am Main
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Hallo Maunzeltier,
vielleicht ist sie einfach nur begeistert von neuen Sachen. Bei deinem Post musste ich sofort an mein Katerle denken. Der war auch gleich da, wenn die Wohnungstüre aufging und hat mich dann schliesslich immer mit den Waschkeller begleitet. Fand er immer suuuupertoll und war auch immer richtig aufgedreht (und hat mir gleichzeitig meine olle Nachbarin vom Hals gehalten
).
In meiner jetzigen Wohnung hab ich die Küche früher immer abgesperrt - da ist allerdings die Wendeltreppe runter zur Wohnungstür. Da wurde auch jede Gelegenheit genutzt, um begeistert da rauf und runter zu rennen. So in etwa der Reiz des Verbotenen
Hast du es schon mal probiert, wie weit sie gehen möchte? Ich habe auch immer gedacht, mein Katerle will unbedingt raus, die offene Haustür hat ihn aber dann nur mässig interessiert. Mir beim Wäschewaschen zu "helfen" fand er besser...
Vielleicht findest du so etwas Genaueres raus.
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12.03.2010 14:26 |
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Lamy
Doppel-As
Dabei seit: 27.02.2010
Beiträge: 135
Herkunft: Deutschland
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Hallo Maunzeltier,
Meine Katze „Lilli“ habe ich auch vom Tierschutzverein, sie wurde mir auch aus Reine Wohnungskatze übergeben. Schnell merkte ich aber, dass es nicht so ist, ich habe es gerade noch geschafft sie die Eingewöhnungszeit (12 Wochen) drin zu halten aber länger nicht.
„Lilli“ stand immer am Fenster und weinte ganz bitterlich, lief weinend hinter mir her, so dass ich mich bereit erklärte sie raus zu lassen, nun war das bei mir einfacher als bei Dir, habe ein eigenes Haus mit Garten, wohne zwar im ersten Stock aber am Wohnzimmerfenster ist ein Vordach angebracht und daneben ein Schuppen mit Schrägdach das bis runter zur Wise führt, da geht sie und kommt wieder rein.
Wenn ich das nicht hätte, hätte ich mir auch überlegen müssen meine „Lilli“ in ein neues zu Hause zugeben und das wäre mir sehr, sehr schwer gefallen, ich kann Dich also sehr gut verstehen.
Vielleicht hast Du ja Freunde oder Bekannte die etwas ländlicher aber nicht zu weit von Dir wohnen, die Deine Katze eventuell nehmen würden, dann könntest Du Deine Katze ja mal besuchen, ist zwar ein schwacher Trost aber besser als nichts.
| Dateianhang: |
Lilli 3.jpg (26 KB, 228 mal heruntergeladen) |
__________________ Es Grüßt Euch Lamy und Lilli
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12.03.2010 18:35 |
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Naughty24
Routinier
 
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 206
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Hast du schon mal probiert sie einfach ein bisschen mehr zu fördern? Ich habe zwei Kater. Eigentlich auch in Wohnungshaltung, da ich ihm dritten Stock wohne und der Bahnhof keine 500 Meter entfernt ist...
Murphy, mein Kleiner, ist auch sehr aufgeweckt und wollte irgendwann raus. Wir haben dann einen Kompromis gefunden. Nach wochenlangen Training hat er verstanden, dass es nur rausgeht wenn er sein Halband mit Namensanhänger umbekommt. Dann geht es 3-4 Mal die Woche und je nach Wetterlage 15 Minuten bis zu einer Stunde runter in den Garten. Dort darf er ne zeitlang rumtollen und auf Entdeckungtour gehen. Ich beaufsichtige ihn natürlich dabei. Und nach einer Weile geht es wieder hoch. Das klappt super. Hatte ihn die ersten Wochen an der Leine, aber das mochte er gar nicht. Also darf er ohne ohne Leine rumtollen. Er kommt auf Zuruf eigentlich immer und er weiß genau wo er hinlaufendarf und wo nicht. Natürlich kann es irgendwann mal passieren das er nicht hört und einfach auf die Straße flitzen, aber ich such mit fürs rausgehen eigentlich immer eine Zeit aus wo kaum Verkehr ist und er hat halt auch gleich vom ersten Tag an gelernt, dass er nur auf die Grünfläche laufen daf. Die Einfahrt ist tabu. Und er hält sich bisher auch immer dran. Sogar als er einen neugierigen fremden Kater vom Grundstück vertrieben hat. Er ist ihm hinterhergelaufen aber auf mein Rufen hat er genau vor der Einfahrt abgebremst. So habe ich zumindest zum Teil immer die Kontrolle und hoffe das ihm draußen nie was passiert. Und wenn doch bin ich dabei und kann reagieren.
Der Große kommt auch mit runter, aber er geht meistens auch ganz schnell wieder hoch in die Wohnung, während Murphy am liebsten stundenlang unten rumtollen würde. Zusätzlich habe ich noch einen Balkon wo sich beide natürlich auch wahnsinnig gerne aufhalten und ich mache mit Murphy ziehmlich intensiv Clickertraining. Auch da ist er wieder voll dabei, während Gizmo nur hin und wieder mal mitmacht. Ich denke das sehr neugiere Katzen nicht unbedingt rausmüssen, sie müssen halt einfach nur mehr beschäftigt werden, damit ihnen in der Wohnung nicht langweilig wird. Vieleicht ist Molly völlig happy wenn du mit ihr Clickertraining und irgendwas anderes spannendes machst. Du könntest z.B eine Erlebniskiste einführen. Die füllst du dann ganz unterschiedlich ( mit Laub, Ästen Moos, Erde, Papierschnipseln oder was auch immer) Hauptsache es ist immer was anderes und immer spannend mit neuen Eindrücken und Gerüchen. Es war nen hartes Stück Arbeit meinen Beiden beizubringen wie sie sich draußen verhalten sollen und das sie halt nicht einfach irgendwo hinlaufen dürfen und z.B auch wieder mit mir hochkommen müssen. Aber es hat sich gelohnt. Die beiden genießen die Spiel und Spaßstunden enorm und Murphy gibt sich damit auch zufrieden. Er wirkt ausgeglichen und glücklich, pinkelt niergendswo hin und ist auch nicht ständig am jaulen oder rummaulen, dass er was will. Gut, es gab mal ne Zeit wo er an der Tür gejault hat und genau dann unbedingt rauswollte. Aber das hat sich schnell gelegt als er gemerkt hat das er damit keinen Erfolg hat. Nun geht er höchstens manchmal zur Tür und mauzt kurz und wenn ich dann nicht reagiere ist gut. Wenn ich die Halsbänder nehme: Super Juhu. Der Große macht das aber auch.
Aber wie gesagt. Es ist ganzb und gar nicht so wie bei dem Kater meiner Eltern. Der ist Freigänger und macht richtig Rabatz wenn er nicht sofort rauskommt.
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12.03.2010 23:32 |
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Maunzeltier

Haudegen
  

Dabei seit: 20.05.2004
Beiträge: 614
Herkunft: Hamburg
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Siehst Du, Dein Schlusssatz zeigt es schon:
alle Katzen sind verschieden.
Ich bin seit fast 10 Jahren Katzenbesitzerin/-kennerin und denke, Molly gehört eher zur hartnäckigen Sorte, die sich nicht mit ein paar Mal Ausgang pro Woche zufrieden gäbe.
Hört sich traumhaft an, wie es bei Dir funktioniert und Dein Katerle scheint ja absolut zufrieden damit zu sein. Glückwunsch!
Ich habe bei meiner ersten Katze einige Fehler gemacht, weil ich einfach sehr egoistisch war und diese Katze unbedingt bei mir behalten wollte, obwohl sie es bei jemand anderem vllt noch besser gehabt hätte.
Warum soll ich das Molly antun, wenn sie vllt irgendwo ein tramhaftes Leben mit Garten erwartet, wo sie so sein kann, wie sie ist?
Nur, damit ich mein Bedürfnis, sie bei mir haben zu wollen, stillen kann?
Mir ginge es wohl besser, wenn Molly einen solchen Platz fände und sicher gibt es irgendwo auch für Matz einen neuen Kumpel/Kumpeline, die mit Wohnungshaltung absolut zufrieden ist, weil sie nichts anderes kennt.
Molly hingegen muss auf etwas verzichten, was vermutlich eigentlich zu ihrem Leben dazugehört...... Und das nur, weil die Tierheimsmitarbeiter etwas in dieser Richtung erzählt haben, was die Vorbesitzer sagten. Die haben noch viel mehr Blödsinn über Molly und ihre Vorlieben/ihr Verhalten erzählt, sodass ich das mit der Wohnungshaltung mittlerweile für ein großes Gerücht halte ...........
Naja :/
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13.03.2010 11:08 |
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Maunzeltier

Haudegen
  

Dabei seit: 20.05.2004
Beiträge: 614
Herkunft: Hamburg
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13.03.2010 15:04 |
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Violet Marble

Haudegen
  
Dabei seit: 17.01.2010
Beiträge: 748
Herkunft: Berlin
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Ich freu mich, dass Molly ein so tolles neues Zuhause gefunden hat.
Geht ihr sie denn auch mal besuchen oder wuerde euch das dann immer zu Nahe gehen?
Der kleine Fernando ist echt suess. Und da ihr ja schon gute Katzeneltern seid, wird mit Sicherheit nichts dagegen sprechen, dass er zu euch kommen kann.
Viel Glueck!
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03.04.2010 18:51 |
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Susa65

Lebende Foren Legende

Dabei seit: 31.10.2008
Beiträge: 1.928
Herkunft: Baden Württemberg
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| Zitat: |
Original von Maunzeltier
Das Gute ist, dass sie ihn explizit in Wohnungshaltung vermittlen wollen.
Fernando würde draußen scheinbar nicht klar kommen (so wie unser Matz).
Nochmal durchmachen, dass ene Katze sich scheinbar für WOhnungshaltung eignet und dann feststellen, dass es doch nciht geht, will ich nicht so gerne erleben.
Es ist schwer, einen lieben Schatz wie Molly wieder herzugeben.
Auch wenn ich mir so schön vorstelle, dass sie im Frühlingswetter draßen herumstreift
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Ich möchte nicht unken, aber hast Du nicht ein wenig Bauchweh, dass ausgerechnet eine Katze aus Spanien sich zur reinen Wohnungskatze eignet? Vermutlich hat sie doch vorher auf der Straße gelebt und dass sie draußen nicht zurecht kommen soll, hört sich für mich eher nach vermenschlichendem Wunschdenken an. Jede Katze kommt vom Prinzip her draußen zurecht, da es in ihrer Natur liegt (Krankheit und Schwerstbehinderungen mal außen vor gelassen). Ehemalige Straßenkatzen tun sich doch erst recht schwer, sich in einer für sie völlig exotischen Welt zurecht zu finden, mir wäre das Risiko da echt zu groß.
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06.04.2010 09:50 |
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